Magnetresonanztomogramm eines Aneurysmas

Magnetresonanztomogramm eines intrakraniellen Aneurysmas

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Magnetresonanztomographie
(MRT, Kernspintomographie)
Morphologische und spektroskopische Diagnostik aller Körperregionen

1. Allgemeines
2. Prinzip der Bildgebung
3. Strahlenschutz
4. Indikationen zur MRT Diagnostik
5. Einzelne Untersuchungen
6. Patienteninformationen
7. Einverständniserklärungen

 

1. Allgemeines

Die MRT erzeugt anatomiegerechte Bilder der Knochen und aller Weichteile. Pathologische Strukturen (zumeist mit Ödemen assoziiert) werden durch die erhaltenen „spektroskopischen“ Informationen deutlich hervorgehoben.

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2. Prinzip der Bildgebung

Durch ein starkes Magnetfeld werden die Wasserstoffkerne des menschlichen Körpers in die Lage versetzt als Radioempfänger und Radiosender zu fungieren. Es entsteht ein Bild der Wasserstoffkernverteilung. Der Kontrast ist abhängig von der Konzentration und den Bindungsverhältnissen des Wasserstoffs. Er läßt sich durch geeignete Wahl der Untersuchungsparameter für die jeweilige Fragestellung / Untersuchung optimieren. Aus diesem Grunde ist eine präzise Fragestellung sehr von Vorteil.
Neben allen Weichteilen sind auch Knochen gut darstellbar. Die gesunde Kortikalis bildet sich schwarz ab – gibt kein Signal – (hoher Calciumgehalt, kaum Wasserstoff). Das gesunde Knochenmark enthält relativ viel Wasserstoff und ist daher signalgebend. Fettmark und blutbildendes Mark stellen sich jedoch wegen der verschiedenartigen Bindungs-verhältnisse des Wasserstoffs mit unterschiedlichem Kontrast dar.

Eine Einblutung bei z.B. einer Fraktur oder eine tumoröse Infiltration sind deutlich erkennbar. Es lassen sich kleine frische Knochenverletzungen deutlicher als im Röntgen erkennen.

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3. Strahlenschutz

Schädigende Wirkungen der MRT auf den menschlichen Körper sind nicht bekannt. Experimentell lassen sich bei den in der medizinischen Diagnostik verwendeten Geräten keine DNS Doppelstrangbrüche nachweisen. Die Qualität eines MRT Gerätes wird durch mehrere Faktoren bestimmt dies sind die Stärke und Homogenität des Magnetfeldes, die Anstiegssteilheit, -geschwindigkeit und Amplitude der Gradientenfelder im Verhältnis zur Gesamtfeldstärke (für die Ortskodierung des Signals wichtig), das Vorhandensein von mehreren und schnell reagierenden Antennensystemen („phased array“) und die Möglichkeiten zur optimalen Bildnachverarbeitung (Computer und Software). Im Ullsteinhaus steht ein hochaufgerüstetes, hochmodernes Gerät der Firma General Electrics, Signa 1.0 T HighSpeed Octane (schnelles Gradientensystem, homogener Magnet, „phased array“ Antennensystem, schnelle Einheit zur Nachberechnung und 3D Rekonstruktion der Bilder) zur Verfügung.

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4. Indikationen zur MRT Diagnostik

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Einzelne Untersuchungen

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6. Patienteninformationen

LEBENSGEFAHR FÜR HERZSCHRITTMACHER-PATIENTEN

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Die Kernspintomographie (KST/MRT) liefert hochwertige Bilder einzelner Organe oder Körperregionen. Mit diesen Bildern lassen sich in vielen Fällen Ort und Ausdehnung einer Erkrankung wesentlich deutlicher erfassen als mit herkömmlichen Röntgenbildern.

Anstelle von Röntgenstrahlen werden bei der Kernspintomographie in einem Magetfeld Radiowellen eingesetzt und die Messungen mit einem aufwendigen Computerprogramm in Bilder umgesetzt.

Wenn sie keine Metallobjekte in Ihrem Körper (vom Scheitel bis zur Sohle), insbesondere keinen Herzschrittmacher tragen und alle Metallgegenstände vor der Untersuchung abgelegt haben, ist die MR-Untersuchung nach heutiger Kenntnis ungefährlich.

Es werden keine Röntgenstahlen verwandt; so brauchen Sie auch keine Strahlenangst zu haben.

Es ist möglich, dass im Verlauf der Untersuchung die Notwendigkeit entsteht, bei Ihnen ein so genanntes paramagnetisches "Kontrastmittel" anzuwenden. Das bei der Kernspintomographie angewandte Kontrastmittel hat nichts mit den sonstigen Röntgenkontrastmitteln zu tun. Es enthält kein Jod. Es ist ein Medikament und wird Ihnen nur bei medizinischer Notwendigkeit intravenöse gegeben. Bitte geben Sie an, falls Sie Allergiker sind.

Um die unter vorgenannter Voraussetzung ungefährliche und diagnostisch wertvolle MR-Untersuchung für Sie zum Erfolg zu bringen, müssen Sie konsequent mitarbeiten. Das heißt, dass Sie während der Messzeit unbedingt ruhig liegen. Jede Bewegung wird das Bild stören bzw. die Untersuchung erheblich verlängern. Wir können eine Bildstörung durch Bewegung erst am Ende der Untersuchung erkennen!

Bitte haben Sie keine Angst vor dem großen Magneten! Er ist ungefährlich; es ist auch weltweit noch niemand steckengeblieben!

Wenn Sie an Platzangst leiden, bitte sagen Sie es uns rechtzeitig!

Wir bitten um Verständins, dass untersuchungsbedingte Wartezeiten von mehr als 30 Minuten entstehen können!

Ihre nachstehend vorgesehene Unterschrift erbitten wir zum Beweis dafür, dass Sie sich bezüglich der geplanten Untersuchung aufgeklärt fühlen, die Information inhaltlich verstanden haben und sich mit der Untersuchung und bei Notwendigkeit mit der Gabe von Kontrastmitteln nach ruhiger Überlegung einverstanden erklären.

Fragebogen:

1. Sind Sie Träger eines Herzschrittmachers oder künstlicher Herzklappen? o ja o nein
2. Sind in Ihrem Körper Metallteile, insbesondere im Auge (Metallprothesen,
Gefäßclips, Insulin/ -Zytostatikapumpen, Granatsplitter, Herzklappen, Shunts)?
o ja o nein
3. Sie Sie am Kopf oder Herz operiert worden? o ja o nein
4. Tragen Sie Kontaktlinsen? Wenn ja, bitte herausnehmen! o ja o nein
5. Tagen Sie ein Hörgerät? Wenn ja, bitte herausnehmen! o ja o nein
6. Sind Sie geschminkt, Wenn ja, bitte abschminken! o ja o nein
7. Sind bei Ihnen Allergien bekannt? o ja o nein
8. Bei Frauen: Könnten Sie schwanger sein? o ja o nein


Tagen sie bitte Ihr Körpergewicht und Ihre Körpergröße ein!

____________ kg

____________ cm

 

Vor Betreten des Untersuchungsraumes müssen alle metallischen Gegenstände in der Kabine abgelegt werden. Hierzu gehören neben Schmuck, Geld, Schlüssel, Brillen, Sicherheitsnadeln, Kugelschreiber, BH, Korsettagen, Taschenmesser und Haarschmuck bzw. Perücken auch Telefon und Kreditkarten, welche sofort gelöscht werden.

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7. Einverständniserklärungen

1. Einverständniserklärung des Patienten zu einer MRT-Untersuchung

Ich fühle mich ausreichend aufgeklärt und willige durch meine Unterschrift in die MRT-Untersuchung ein.

 




Datum Unterschrift des Arztes Unterschrift des Patienten

 

2. Einwilligungserklärung der Eltern für Untersuchungen von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

Als Erziehungsberechtigter willige ich durch meine Unterschrift in die MRT-Untersuchung bzw. Kontrastmitteluntersuchung meines Kindes ein.

 




Datum Unterschrift des Arztes Unterschrift

 

3. Einverständniserklärung des Patienten zu einer Kontrastmitteluntersuchung

Ich fühle mich ausreichend aufgeklärt und willige durch meine Unterschrift in die Kontrastmitteluntersuchung ein.

 




Datum Unterschrift des Arztes Unterschrift des Patienten

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